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23.03.2020
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Coface lockert Vertragsbedingungen und unterstützt damit Unternehmen in der Krise

Coface lockert Vertragsbedingungen und unterstützt damit Unternehmen in der Krise

Der internationale Kreditversicherer Coface lockert temporär einzelne vertragliche Regelungen für seine Kunden. Die Frist für die Benachrichtigung über überfällige Forderungen (Notification of Overdue Account) wird um 60 Tage verlängert.

 

Als Kreditversicherer sehen wir neben der gesellschaftlichen Verantwortung für unsere Mitarbeiter auch eine wirtschaftliche Verantwortung für unsere Kunden und Partner. Daher möchten wir mit diesen Maßnahmen vor allem unseren heimischen Unternehmen unter die Arme greifen, die aktuell all ihre Kräfte benötigen, um ihr Unternehmen sicher durch diese Krise lenken zu können“, erklärt Declan Daly, Regional CEO der Coface für Zentral- und Osteuropa. „Wir appellieren an die Unternehmen, das sorgfältige Risikomanagement auf keinen Fall zu vernachlässigen. Risikovermeidung und Schadensbegrenzung müssten weiter im Fokus bleiben“, betont Daly.

 

Die derzeitige Situation ist ohne historischen Vergleich. Selbst die Krisenjahre 2008/2009 verblassen gegen dieses gewaltige Ausmaß und Prognosen für den Ausgang können derzeit seriös nicht abgegeben werden“, erklärt Georg Sattler, Regional Director für Information, Debt Collection und Claims für Zentral- und Osteuropa. Auf der Risikoseite sei die Lage bezogen auf Länder und Branchen komplex. „Sicher ist jedenfalls: Insolvenzen und damit die Schäden bei den Kreditversicherern werden steigen, da die Auswirkungen der Corona-Krise die Liefer- und Wertschöpfungsketten in einer vorher schon politisch angespannten Situation voll treffen,“ unterstreicht Sattler.

 

Coface arbeitet intensiv an der individuellen Betrachtung der steigenden Risiken in Ländern und Branchen. "Die Maßnahmen wie die Anpassungen von Kreditlimiten erfolgen individuell und selektiv“, sagt Georg Sattler. „Unsere globalen Teams arbeiten mit vollem Einsatz und treffen täglich adaptierte Entscheidungen, da das Netzwerk innerhalb der Coface-Gruppe auch unter diesen Umständen stabil und voll einsatzfähig ist.

 

Das unterstreicht Declan Daly: "Coface hat in kürzester Zeit den Geschäftsbetrieb auf Teleworking umgestellt. Weltweit, auch in Österreich, sind fast alle Mitarbeiter im Home-Office. Alle Systeme funktionieren, sodass die Kundenbetreuung gewährleitet ist. Das hat, neben der Gesundheit der Mitarbeiter, im Moment oberste Priorität.

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